Wozu Schreibbewegungstherapie?

Die Schreibbewegungstherapie ist eine Heilmethode für Schreibprobleme jeder Art,
die auch bei Lernschwierigkeiten und Problemen im sozialen Gefüge Energie für
eigenständige Lösungen freisetzt.

Meist ist eine „schlechte Handschrift“ das Symptom, das behandelt werden soll -
zum Beispiel:
  • Die Schrift ist unleserlich, zerlöst oder verkrampft.
  • Der Schreibfluss ist zu langsam oder stockend.
  • Die Hand ist beim Schreiben schmerzhaft angespannt und schnell ermüdet
  • Nach einem Unfall oder einer Krankheit ist die Feinmotorik gestört.
  • Schulanfängern fällt das Schreibenlernen schwer.
Oft tritt die „schlechte Handschrift“ in Verbindung mit weiteren Problemen auf:
  • Lernstörungen und Konzentrationsschwäche führen zu Schulangst.
  • Unruhe, Ablenkbarkeit und impulsive Aggression erschweren
    das Zusammenleben in der Familie wie auch in der Klassengemeinschaft.
Schönschreibübungen sind in solchen Fällen keine Hilfe.
Sondern die Erfahrung, sich im eigenen, individuellen Rhythmus zu bewegen, fördert
  • die Entwicklung der Persönlichkeit
  • das Selbstwertgefühl
  • Konzentration und
  • Belastbarkeit.
Die Schreibbewegungsübungen eignen sich
  • bei Kindern im Vorschulalter zur spielerischen Vorbereitung
    auf den Schreibunterricht
  • bei Kindern in der Grundschule zur Begleitung und Erleichterung
    des Schreibenlernens
  • bei Kindern und Jugendlichen zur Behebung von Schreib-, Lern- und Verhaltensstörungen
  • bei Erwachsenen zur Stabilisierung der Feinmotorik und der Schreibbewegung,
    z.B. zur Rehabilitation nach einem Schlaganfall
Das graphomotorische Training der Schreibbewegungstherapie lässt sich auch mit anderen Therapien kombinieren.